Sonntag, 1. April 2018

Blogtour zu "Die Sprache des Schmerzes" von Leonie Haubrich



Tag 8 meiner ersten Blogtour.
Es geht um den spannenden Psychothriller "Die Sprache des Schmerzes" von Leonie Haubrich.
Hier findet ihr meine Rezension:


Außerdem gibt es eine exklusive Leseprobe nach dem Konzept Seite 99.
Nun fragt ihr euch bestimmt, was es mit dem Konzept auf sich hat?
Laut dem britischen Autor Ford Madox Ford sollte der Leser die Seite 99 lesen, denn da ist man mitten im Geschehen. Ist diese Seite spannend und unterhaltsam, will ich mehr zu dem Gelesenen wissen. Ist dagegen die Seite 99 langweilig, werden mich auch die anderen Seiten nicht interessieren.
Genauer wird es hier beschrieben:

Beim nächsten Buchkauf werde ich es mal austesten.

Hier kommt nun die Leseprobe:

Kapitel 14
Liz

»Diesmal ohne Hund?«, fragte er.
Liz drehte sich um. Der Schlüssel fiel mit einem Scheppern auf eine der Steinfliesen vor dem Hütteneingang. Irgendetwas an seiner Stimmlage hatte sich verändert. Er klang angespannt und gereizt. Anders als sonst. Und es war ein Zittern in seiner Stimme, das sie vorher nie bemerkt hatte. Ihr Verstand warnte sie, vorsichtig zu sein. Sie kannte den Mann nicht. Und er schien konkret auf sie neben der Hütte hinter dem Holzstapel gewartet zu haben. Warum hatte er sich nicht auf einen der Stühle vor der Hütte gesetzt? Sie blickte sich um. Keine andere Menschenseele war in der Nähe.
»Ja, ohne Hund«, sagte sie.
»Und wo ist er?«
»Nicht da.«
Er lachte. Und sie stimmte in das Lachen ein. Mit einem Mal war es wieder wie bei den vorherigen Begegnungen auch, er klang locker, gelöst. Sie fragte sich, ob sie sich eben die Veränderung nur eingebildet hatte, ob es durch den Schreck seines plötzlichen Auftauchens bedingt war.
»Gesprächig sind Sie ja nicht gerade. Wobei – wir kennen unsere Vornamen und Siezen uns. Sie haben einen Hund und wissen nicht, wo er ist. Ich sollte weitergehen und bleibe stehen. Bei uns passt einiges nicht zusammen.« »Wenigstens das Siezen können wir schnell ändern.« »Lisa. Ein schöner Name. Meine Güte, jetzt hört es sich an, als wollte ich blöde Komplimente machen. Keine Sorge, ich hör sofort wieder damit auf.« Sie bückte sich und zog den Schlüssel aus der Ritze hervor, in der er sich zwischen den einzelnen Terrassensteinen verklemmt hatte. Nun war nicht nur das Schloss vereist, sondern zusätzlich der Schlüssel verbogen. Und sie wusste nicht einmal, ob Vanessa einen Ersatzschlüssel besaß oder ob das der einzige war. Wie befürchtet, ließ sich der Schlüssel nun überhaupt nicht mehr verwenden. Auch mit Druck glitt er nur rund zwei Millimeter in den Schließzylinder. Liz fluchte.
»Darf ich?« Thomas kam näher.
Sanft schob er sie zur Seite, nahm ihr den Schlüssel aus der Hand.
»Daran, dass das Metall völlig verbogen ist, kannst du auch nichts ändern«, sagte sie.
»Sind wir nicht alle verbogen und kaputt?« Eine solche Trauer sprach aus ihm, sein Körper schien in sich zusammenzusacken und zu schrumpfen, als zöge er sich zusammen, auf einen einzigen Punkt, klein wie ein Staubkorn, damit niemand ihn verletzen oder angreifen konnte.
Sie schwieg. Es gab Sätze, auf die konnte man nicht antworten und sollte es besser gar nicht versuchen. Früher glaubte sie, ihre Sprachlosigkeit und ihr Schweigen wären ein Zeichen von Schwäche, aber das stimmte nicht. Nichts zeugte mehr von Hilflosigkeit, als jederzeit eine Entgegnung parat zu haben. »Es wird schon, Kopf hoch, so schlimm ist es doch nicht« oder was immer für Hoffnungsreden – das bewies nur die eigene Unfähigkeit, etwas anderes als einen schönen Schein zu ertragen.
Sie glaubte nicht, dass er etwas erreichen konnte, überließ ihm aber trotzdem den Schlüssel, weil sie merkte, wie ihn das Tun ablenkte. Er konzentrierte sich vollständig auf die geschlossene Tür. Dann löste er den Schlüssel vom Bund, steckte ihn in eine der Ritzen zwischen den Steinen, bog ihn gerade. Aus seiner Hosentasche holte er ein Feuerzeug.
»So ist es eben, wenn es nachts so kalt wird«, sagte er. »Bei der hohen Luftfeuchtigkeit ist es kein Wunder, dass alles vereist.« Er hielt das Feuer an das Metall von Schloss und Schlüssel, dann glitt der Schlüssel mit einem Ruck in den Schließzylinder. Die Tür sprang mit einem Quietschen auf.
»So, da hätten wir es«, sagte er.
»Willst du reinkommen?«
»Ist das etwa eine Einladung?«
»Ich habe sogar Rotwein da. Und Käse. Der Wein ist noch zu kalt zum Trinken, aber wir können ja warten, bis er wärmer wird. Nur bitte die Schuhe ausziehen. Es ist schon schwer genug, den Matsch, die Steine und die Nässe draußen zu halten.« »Tja.« Er öffnete seine Schnürsenkel. »So ist das Leben hier. Kalt, matschig und einsam. Wobei das noch die Luxusversion ist.« »Im Vergleich zu was?«, fragte sie und wandte sich ab. Es erklärte sich von selbst. Niemand zog sich ohne Not hierher zurück, verzichtete auf den Komfort von festen Mauern zugunsten von dünnen Holzwänden, wenn es eine Alternative gab. Auch sie hatte aktuell keine andere Wahl, aber darüber wollte sie nicht reden, nicht darüber, dass sie Christopher nicht ertrug. Schon die heutige Begegnung am Mittag in der Fußgängerzone war zu viel gewesen. Es hatte nur ein paar Minuten gebraucht und sie waren wieder in Streit geraten, diesmal wegen der Beiläufigkeit, mit der sie ihm von dem freilaufenden Hund erzählt hatte. Er hatte gemeint, man müsse den Tierschutz anrufen, das Tierheim, die Polizei sogar, weil so ein Hund auch immer eine Gefahr bedeutete. Man müsse Fallen aufstellen oder das Tier jagen und erschießen, wenn es nicht anders ginge. Hundebisse. Tollwutübertragung. Das Reißen von jungem Wild. Er hatte eine Horrorvision nach der anderen produziert.
Sie schob die Erinnerung beiseite. Es war wie verflucht. Immer wieder drängten sich Gedanken an Christopher auf, so sehr sie auch versuchte, ihm zu entkommen.
»Alles okay?«, fragte Thomas. Er schaltete mit einer Selbstverständlichkeit den Gasbrenner an, als hätte er nie etwas anderes getan: Er öffnete den Hahn, ließ dann das Gas vorströmen, zündete die Flamme und hielt den Knopf vollständig geöffnet, bevor er die Gasstärke minderte. Er schaffte, was ihr erst im vierten oder fünften Versuch gelang. Die Schwierigkeit war, genau die richtige Dauer zu erwischen. Wer am Anfang zu wenig Gas in die Leitung einließ, verhinderte ein Zünden. Wer zu viel herausließ, riskierte eine Stichflamme. Wer am Ende das Gas zu früh zurück regelte, ließ damit die Flamme wieder erlöschen. Jede dieser Varianten war ihr schon mehrmals passiert.
»Klar. Alles okay«, sagte sie.
»Das ist gelogen.«
»Ist es. Aber ich will nicht darüber reden.« Sein Blick blieb auf ihrer Uhr ruhen. Ein Geschenk von Christopher zum Hochzeitstag mit goldenem Armband. »Die war teuer.« Sie nickte. Das war sie wohl, auch wenn sie nicht wusste, wie viel die Uhr gekostet haben mochte. Doch was immer man Christopher vorwerfen konnte: Geizig war er nicht. Er gab und teilte alles, was er hatte.
»Du hast sie noch nicht verkauft?«, fragte Thomas. »Dafür könntest du dir zwei Wochen lang das beste Hotelzimmer leisten.« »Ich will kein Hotel.« »Warum?« Sie schüttelte den Kopf. Das eine war die Theorie. Praktisch gesehen ertrug sie es nicht. So sehr sie wusste, dass sie nicht fliehen konnte, dass sie irgendwann eine Entscheidung wegen ihrer Beziehung zu Christopher treffen musste, dass sie die Stelle als Gutachterin ab- oder zusagen musste – hier in der Unwirtlichkeit in der Nähe des Waldes war der einzige Ort, den sie kannte, an dem sie all ihre Probleme wenigstens kurzfristig vergessen konnte. Alles Müssen, das Grübeln, diese Zerrissenheit zwischen Vergangenheit und Zukunft waren weg, wenn sie abends auf der Couch lag, dick eingewickelt in mehrere Kleidungsschichten und in den Schlafsack, wenn sie draußen den Wind hörte, den Regen und die raschelnden Blätter, wenn die Waldluft durch die Ritzen im Holz hereinkam und es um sie herum nach Moos zu duften begann. Das war ihr ganz persönliches Wunderland, in dem sie sorglos wie eine Waldfee leben konnte, zumindest kurzfristig. Diese Momente gab es in der Hütte immer wieder, in denen das Denken aufhörte. Und es hörte sonst nirgends auf als an eben diesem Ort. Es waren nur ein paar Minuten, die aber unendlich viel waren im Vergleich zu der scheinbaren Ewigkeit, die sich bei dem To-do des Alltags ausbreitete.
»Ich muss manchmal einfach weg. Von allem«, sagte sie. »Das ist meine persönliche Insel.« »Wenn es die nur gäbe.« Er half ihr, die Flasche zu entkorken, schenkte ihr und sich ein und stellte die Gläser mit dem Rotwein näher an den Ofen. Dann setzte er sich wieder neben sie.
»Ich war einmal Buchhändler«, begann er und stockte.
Auch sie lehnte sich zurück.
»Einiges ist passiert«, sagte er. »Ich war in der Klapse. Dass ich da mal landen würde, hätte ich mir früher nicht vorstellen können. Psychiatrie nennt sich das, gibt sich den Anschein von Wissenschaftlichkeit und ist doch nichts anderes als die Irrenanstalten vor hundert Jahren. Alles Fachleute, so nennen sie sich. Lächerlich. Die haben nicht die geringste Ahnung.« In dem folgenden Schweigen kamen Liz ihr eigener Atem und ihr Herzschlag, so laut wie ein Dröhnen, das jeden Moment die Hütte von innen sprengen konnte. Sie sah ihn an. Er wusste anscheinend wirklich nicht, wer sie war. Dass sie ihm weder Name noch Beruf genannt hatte, war nur einem diffusen Gefühl geschuldet gewesen. Und das hatte sie nicht getäuscht.
»Du kannst mit mir reden«, sagte sie.
»Da gibt es nicht viel zu reden. Kaputt ist kaputt. In meiner Buchhandlung ist inzwischen ein Gummibärenladen. Freunde und Bekannte? Habe ich nicht. Und irgendwie kann ich es nachvollziehen, dass sie mit mir nichts zu tun haben wollen. Wenn man einmal einen Stempel drauf hat, gilt nur noch der Stempel, nicht die Realität dahinter. Wie bei einer Milchpackung im Supermarkt, da käme auch niemand auf die Idee, den Aufdruck mit der Mindesthaltbarkeit infrage zu stellen. Stempel können doch nicht täuschen, oder?« Sie schwieg und wartete darauf, dass er weiterredete, was er nicht tat. So schnitt sie den Gouda in Stücke, nahm die Gläser vom Ofen weg. Thomas störte sich nicht an der Einseitigkeit des Abendessens, im Gegenteil. Seine Schultern entspannten sich und auch seine Gesichtszüge. Er trank den Wein so schnell, als wäre es Saft oder Limonade. Bald rötete sich seine Gesichtshaut. Doch er gehörte nicht zu den Menschen, die durch Alkohol gesprächiger wurden, stattdessen wurde sein Blick abwesend und er sackte körperlich mehr in sich zusammen.
»Alles okay?«, fragte sie ihn.
»Ich bin das nicht gewohnt. Den Alkohol, meine ich. Vielleicht liegt es auch an den Pillen, wer weiß, wie lange der ganze Mist im Blut …« Er hielt inne und horchte.
Es war erst nur ein leichtes Kratzen und Schaben an der Tür, dann ein Jaulen. Irgendwo in der Ferne war ein Motorengeräusch zu hören, das sich näherte.
»Stört es dich, wenn der Hund …«, begann sie.
Ruckartig richtete er sich auf. »Ich muss.« Er trank den Rest seines Weines in einem Zug aus, nahm die Jacke und verließ die Hütte. Gleichzeitig drängte sich der Hund an ihm vorbei ins Innere.
Liz stellte ihren Teller für den Hund auf den Boden, damit er ihren übrig gebliebenen Käse fressen konnte. Schnell ging sie zur Tür, um sie wieder zu schließen. Sie wollte Thomas noch einen Abschiedsgruß nachrufen, doch er war nicht mehr zu sehen.
Auch als sie in die Schuhe schlüpfte und ein paar Schritte hervortrat über die Steinterrasse aufs Gras, blieb Thomas verschwunden. Es war, als hätte er sich in Luft aufgelöst. Der Hund begann zu jaulen, dann verkroch er sich unter der Couch.




Auf geht's zur Schnitzeljagd

ach, nee hier seid ihr am Ende der Schnitzeljagd angekommen.
Herzlichen Glückwunsch!!!



Zu gewinnen gibt es auch etwas 😊

Schickt eure Lösung per Mail bis Sonntag, den 08.04.18 (23:59 Uhr)

Ich drücke euch die Daumen!








Rezension zu "Die Sprache des Schmerzes" von Leonie Haubrich


Ein spannender Psychothriller, bei dem die Grenzen zwischen Schuld und Unschuld verwischen



*Inhalt*
Ist es moralisch vertretbar, sich an einem Gutachter zu rächen, wenn sein Gutachten Grund dafür ist, dass man unschuldig verurteilt wurde. Wer ist Opfer, wer ist Täter? Diese Fragen muss sich Thomas Juchmann stellen, der 11 Jahre unschuldig wegen Mordes in der Psychiatrie saß. Seine Rachegedanken sind so groß, dass er schafft zu fliehen. Nun will er sich an den Gutachter Christopher Günther rächen und spioniert diesen aus.
In einem zweiten Erzählstrang geht es um Jan, einem kleinen Jungen, der sich bei Liz Günther, einer Kinder- und Jugendpsychologin in Therapie befindet. Seine Gedanken sind manchmal schon sehr erschreckend… Hier stellt sich die Frage, wird er seinen Gedanken Taten folgen lassen?

Samstag, 31. März 2018

Rezension zu "Nachts kommt der Tod" von Dania Dicken


Superspannend, ein Nachahmungstäter bereitet Sadie Kopfzerbrechen

*Inhalt*
LAPD-Detective Nathan Morris bitte Sadie um Hilfe, ein kleiner Junge ist traumatisiert, da er die Ermordung seiner Mutter mitbekommen und der Täter ihn danach extrem eingeschüchtert hat. Dank ihres enormen Wissens über Serientäter erkennt Sadie, dass der Täter den berühmten BTK-Killer zum Vorbild nachahmt. Schnell wird ihr klar, dass das nicht seine letzte Tat sein wird.
Obwohl dieser sogar Briefkontakt zu den Ermittlern aufnimmt, haben Sadie und Nathan kaum einen Ansatzpunkt, um ihn auf die Schliche zu kommen.
Können die beiden den Nachahmungstäter stoppen?

Dienstag, 27. März 2018

Rezension zu "Was du nicht siehst" von Leonie Haubrich


Superspannend und psychologisch gut umgesetzt

*Inhalt*
Vor ein paar Tagen ist Hans Petersen, ein verurteilter Verbrecher in die Nachbarschaft der Kinder- und Jugendpsychologin Dr. Elisabeth "Liz" Günther gezogen. Die ganze Nachbarschaft protestiert dagegen, nur Liz nicht, sie ist der Meinung, dass jeder eine zweite Chance verdient hat. Doch dann geschehen ungewöhnliche Dinge in ihrem Leben, es tauchen auf einmal Nachtfalter in ihrem Haus auf, vor denen sie seit ihrer Kindheit panische Angst hat. Dann verschwindet der Hund ihrer Freundin, auf dem sie aufpassen sollte. Und wohin ist der merkwürdige Brief plötzlich verschwunden? Wem kann sie noch trauen?

Freitag, 9. März 2018

Rezension zu "Immer wieder im Sommer" von Katharina Herzog



Wunderschöne Familiengeschichte, sehr emotional und macht nachdenklich aber auch Hoffnung

*Inhalt*
Immer wieder fragt sich die 37jährige Anna, was wohl aus Jan, ihrer unvergessenen Liebe aus einem Sommer ihrer Jugend, geworden ist. Durch Zufall hat sie ihn in einem Artikel entdeckt, er lebt und arbeitet auf der Insel Amrum. In den Pfingstferien wollen ihre beiden Mädels Sophie und Nelly zu ihrem Vater in den Urlaub, also hat Anna Zeit Jan auf Amrum zu besuchen. Aber es kommt alles ganz anders… Kurz vor der Abfahrt erhält Anna einen Brief von ihrer Mutter Frieda, diese bittet sie sich zu melden. Seit 18 Jahren hatten beide kein Kontakt. Also geht es zuerst zu Max, dann zu Frieda und dann nach Amrum und bei jedem Halt wird der Bulli immer voller… Mit Anna fahren nun Frieda, Sophie, Nelly und auch Max nach Amrum… 

Donnerstag, 1. März 2018

Rezension zu "Marlenes Geheimnis" von Brigitte Riebe



Ein emotionaler und bewegender Familienroman

*Inhalt*
Christiane Auberlin, genannt Nane reist zur Beerdigung ihrer Großmutter Eva an den Bodensee. Dort trifft sie auf den Rest ihrer Familie, ihrer Mutter Vicky und ihrer Tante Marlene. Eva hat Nane ihre Aufzeichnungen, so eine Art Lebensbeichte hinterlassen. Da Nane gerade an einem Punkt in ihrem Leben angekommen ist, an dem sie eine weitreichende Entscheidung treffen muss, nimmt sie das Angebot ihrer Tante an und bleibt ein paar Tage länger. Sie liest die Geschichte ihrer Oma, die nach dem 2. Weltkrieg mit Marlene aus der Heimat, dem Sudetenland vertrieben wurden, dabei kommt sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur.