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Freitag, 1. September 2023

Rezension zu "Rachejagd - Verraten" von Stevens & Suchanek

Dieser Thriller vereint Nervenkitzel, Hochspannung und eine mitreißende Handlung


Buchdetails

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 416 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 14.12.2022

Teil 2 der Reihe "Rachejagd-Trilogie"


★★★★



*Meine Meinung*

In "Rachejagd - Verraten" von Stevens & Suchanek stoßen Anna und Nick auf eine düstere Verschwörung, die ihre wiedergefundene Zweisamkeit bedroht. Als Roger, ein alter Freund, sie um Hilfe bei der Aufklärung eines ungewöhnlichen Todesfalls bittet, ahnen sie nicht, in welch gefährliches Spiel sie geraten werden.

 

In einem hochsicheren Forschungslabor geschieht das Unfassbare: Ein Kollege stirbt unter mysteriösen Umständen. Die Sicherheitskontrollen schienen doch streng genug zu sein. Als dann auch noch Roger in seinem Haus angegriffen wird, beginnen Anna und Nick, nachzuforschen. Was sie entdecken, lässt ihnen den Atem stocken: Der Mörder, der vor Jahren ihr Leben in Chicago zur Hölle gemacht hat, ist zurück und verfolgt einen noch umfassenderen und grausameren Racheplan.

 

"Rachejagd - Verraten" von Stevens & Suchanek ist der zweite Teil einer Trilogie. Die Spannung erreicht eine neue Dimension, als Anna und Nick in ein tödliches Rennen gegen die Zeit verwickelt werden. Der Mörder plant nicht nur, sie erneut zu vernichten, sondern auch all jene, die ihnen nahestehen. Mit jeder Wendung und Enthüllung geraten sie tiefer in den Abgrund der Verschwörung, ohne zu wissen, wem sie noch trauen können.

 

Actionreiche Szenen wechseln sich ab mit schockierenden Wendungen, die mich sprachlos zurücklassen. Die Gefahr ist greifbar, und man spürt förmlich die Anspannung und den Adrenalinschub, während Anna und Nick um ihr Überleben kämpfen.

 

Nichts für zarte Gemüter - beschreibt treffend die Intensität dieses Thrillers. Ich werde mitgerissen und kann mich dem Sog der Geschichte kaum entziehen, aber manchmal war es mir einfach zuviel und ich musste das Buch zur Seite legen. Die Spannung bleibt konstant hoch, bis zum atemlosen Ende, das mit einem fiesen Cliffhanger endet.

 

*Fazit*

Die Kombination aus packender Handlung und lebendigen Charakteren macht "Rachejagd - Verraten" zu einem fesselnden Lesevergnügen, das einem den Atem raubt. Eine klare Leseempfehlung für Liebhaber von Thrillern mit Nervenkitzel und rasantem Tempo.

Von mir gibt es 4 Sterne.

 

Mein Dank geht an NetGalley und dem Heyne Verlag, die mir das eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Mittwoch, 24. Mai 2023

Rezension zu "Mademoiselle Oppenheim" von Mina König

Eine starke Frau erkämpft sich ihren Platz in der Kunstszene, spannende Geschichte


Buchdetails

Taschenbuch: 512 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum:10.08.2022



★★★★,5




*Klappentext (übernommen)*

Das schillernde Leben von Meret Oppenheim: Künstlerin, Freigeist, Liebende

Paris, 1933: Die junge deutsch-schweizer Künstlerin Meret Oppenheim genießt das unbeschwerte Leben inmitten der Pariser Bohème. Zu ihren engsten Freunden zählen die Surrealisten Pablo Picasso, Joan Miró, Alberto Giacometti und André Breton. Als sie sich in den Maler Max Ernst verliebt, nimmt eine stürmische Affäre ihren Lauf. Doch Meret möchte nicht nur seine Muse sein. Sie will ihren eigenen Weg gehen und träumt vom großen Durchbruch. Sie experimentiert mit Alltagsgegenständen, mit denen sie erste Erfolge feiert, entwirft Mode und Schmuck. Immer wieder muss sie gegen die strengen Regeln der Gesellschaft ankämpfen. Und während in Europa dunkle Schatten aufziehen, die auch Merets Familie bedrohen, sucht die freiheitsliebende Künstlerin nach einem Weg, die Liebe und die Kunst in Einklang zu bringen.

 

*Meine Meinung*

"Mademoiselle Oppenheim" von Mina König ist eine wunderbare Romanbiografie einer starken Frau, die lernt sich durchzusetzen und die ihren Weg in dieser unruhigen Zeit findet. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, schnell bin ich von Meret und ihrem Tun fasziniert. Mina König schafft es, mir die Künstlerwelt in Paris näher zu bringen. Sie beschreibt die einzelnen Szenen, das Setting authentisch und lebendig, ich habe zum Beispiel das Café de Flore, was als Treffpunkt der Künstler und Surrealisten dient, genau vor Augen. Ich habe das Gefühl beim Lesen mittendrin zu sein.

 

Die Charaktere sind lebendig und realitätsnah, Meret habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist so lebensfroh, gradlinig und lässt sich nicht aus der Bahn werfen. Sie verliert nie den Mut, ihre Vorstellungen von ihrem Künstlerleben umzusetzen. Mir hat es Spaß gemacht sie ein Stück ihres Lebensweges zu begleiten. Und auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben, und ich kenne so viele vom Namen her. Das hat mir richtig gut gefallen.

 

Paris… ich kenne Paris noch nicht. Doch Mina König hat diese Stadt in den bezauberndsten Farben beschrieben, so dass man Lust bekommt, dort einmal hinzufahren.

 

*Fazit*

Mit "Mademoiselle Oppenheim" bin ich in eine fremde Welt eingetaucht und habe die Lesezeit genossen. Wer gerne Bücher über starke Frauen liest, ist hier genau richtig. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

Mein Dank geht an die Autorin Mina König, die mir das Taschenbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Dienstag, 25. April 2023

Rezension zu "Rachejagd - Gequält" von Nica Stevens und Andreas Suchanek

gut durchdachte Story, interessante Charaktere, und ein fieser Cliffhanger


Buchdetails

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 448 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 13.10.2022

Teil 1 der Reihe "Rachejagd-Trilogie"


★★★★



*Klappentext (übernommen)*

Er sieht dich. Und er ist dir schon ganz nah …

Vor drei Jahren wurde Journalistin Anna Jones zusammen mit ihrer Freundin Natalie entführt und von ihrem Peiniger Edward Harris auf vielfache Art gequält. Anna konnte fliehen, Natalie starb. Diese Schuld verfolgt Anna bis heute. Als sie einen blutbefleckten Brief erhält, wird schnell klar: Edward Harris ist zurück. Nick Coleman, Annas Jugendliebe und FBI-Agent, nimmt die Ermittlungen auf. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Zane Newton, der Profilerin Lynette McKenzie und Nick versucht Anna herauszufinden, was Harris vorhat. Ein perfides Spiel beginnt, bei dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein Spiel, das nicht nur für Anna tödlich enden könnte. Ein Spiel, das nur ein Ziel hat: Rache.

 

*Meine Meinung*

"Rachejagd - Gequält" von Nica Stevens und Andreas Suchanek ist der erste Teil einer Trilogie. Andreas Suchanek ist für mich ein Garant, dass mich hier eine spannende Lesezeit mit vielen Wendungen und fiesen Cliffhanger erwartet. Natürlich nur, wenn einem der Klappentext zusagt.

Und ich bin nicht enttäuscht worden… Ich bin ziemlich unbedarft ans Lesen rangegangen und habe Geschichte fast in einem Rutsch gelesen, dann kam der Cliffhanger am Ende des Buches und ich war ratlos. Danach habe ich erst festgestellt, dass diese Geschichte aus mehreren Teilen besteht… zum Glück sind mittlerweile alle drei Teile auf dem Markt.

Den Schreibstil von Andreas Suchanek kenne ich bereits und ich liebe ihn. Aber auch der von Nica Stevens gefällt mir richtig gut, die Zusammenarbeit der beiden ist gut gelungen.

Die Spannung wird zusätzlich noch erhöht, in dem aus verschiedenen Sichten erzählt wird, Annas und Nicks. So etwas mag ich sehr, dann ist man näher ab den Charakteren und versteht gewisse Handlungen.

 

Die Charaktere sind realitätsnah und lebendig gezeichnet, Anna ist eine starke Frau, die sich trotz erlebtem Traumas ihr Leben meistert. Mir ist sie gleich sympathisch, und ich kann ihre Ängste gut nachvollziehen. Zusammen mit dem Computerspezialisten Zane Newton, der Profilerin Lynette McKenzie und dem FBI-Agenten Nick Coleman bilden sie ein gutes Team, die sich auf die Spur von Annas Stalkers machen. Nach und nach kommen sie dem Geheimnis auf die Spur und dann bäämmmm… Ende.

 

Nun kommt leider ein aber… in den letzten Jahren bin ich immer zartbesaiteter geworden und mir gehen gerade detaillierte Beschreibungen von Folter und Gewalt an den Hauptfiguren sehr nahe.

Das hat meine Lesefreude etwas geschmälert, trotzdem werde ich auf jeden Fall die anderen beiden Teile lesen. Ich muss doch wissen, wer hinter der ganzen Geschichte steckt und ob er zur Strecke gebracht werden konnte. J

 

*Fazit*

Rachejagd – Gequält ist absolut nichts für schwache Nerven. Wer aber spannende und rasante Thriller mit "fiesen" Cliffhanger liebt, ist hier genau richtig. Dies ist der Auftakt zu einer Trilogie. Eine gut durchdachte Story, interessante Charaktere und einen genialen Schreibstil sind hier vereint.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 Sterne.

 

Mein Dank geht an Netgalley und dem Heyne Verlag, die mir das E-Book als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Freitag, 10. Februar 2023

Rezension zu "Eine fast perfekte Debütantin" von Hannah Conrad

Toller Auftakt, interessante Charaktere und einen wunderbaren Schreibstil


Buchdetails

Ausgabe: Taschenbuch

Umfang: 352 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum: 09.11.2022

Teil 1 der Reihe "Lilienpalais"


★★★★★



*Klappentext (teilweise übernommen)*

Große Liebe und große Skandale liegen nah beieinander …

München, 1827: Johanna von Seybach zieht aus Königsberg ins prachtvolle Lilienpalais zur Familie ihres Onkels. Eine aufregende Ballsaison erwartet sie! Schon bevor sie ihr offizielles Debüt gibt, scheint ihr ein Antrag von Friedrich Veidt, dem begehrtesten Junggesellen, sicher zu sein. Doch dann lässt sie sich zu einem Moment der Leidenschaft hinreißen, und mit einem Mal ist ihr guter Ruf zerstört. Friedrich lässt sie fallen, und Johannas Herz ist gebrochen. Wer wird sie nach diesem Skandal noch heiraten wollen? Johannas Skandal schlägt so hohe Wellen, dass vielleicht nicht einmal die wahre Liebe sie noch retten kann.

 

*Meine Meinung*

"Eine fast perfekte Debütantin" von Hannah Conrad ist der zauberhafte Auftakt einer neuen historischen Reihe rund um die Familie von Seybach und ihrem Lilienpalais. Hinter dem Pseudonym stehen vier Autorinnen, von denen ich eine kenne und ihren Schreibstil liebe.  Somit war ich schon ziemlich gespannt auf diese Geschichte und bin auch nicht enttäuscht worden. Dank des wunderbaren Schreibstil bin ich schnell in der Geschichte gekommen und habe das Buch auch ratzfatz durchgelesen. Das Zusammenspiel der vier Autorinnen klappt wunderbar. Ich bin begeistert. Die Atmosphäre im Buch ist zauberhaft, der Leser macht eine Zeitreise in die Vergangenheit. Vor meinem inneren Auge lief ein Film mit wunderschönen Kleidern und hinreißenden Bällen ab. Da die Geschichte aus Johannas und Alexanders Sicht erzählt wird, ist der Leser immer nah am Geschehen und kennt die Gefühle der beiden und kann ihre Handlungen nachvollziehen.

 

Die Charaktere sind liebevoll beschrieben, sie sind lebendig und authentisch, es gibt sympathische aber auch ziemlich unsympathische. Johanna ist mir schnell ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Am Anfang hat sie starke Probleme sich dem strengen Regime ihrer Großmutter Henriette in München anzupassen. Ihre Verzweiflung ist spürbar. Cousine Isabella und ihr Bruder Maximilian lenken sie von all diesen Regeln und Verboten ab. Johanna lässt sich nicht kleinkriegen, sie ist wissbegierig, lernt schnell und dank der Gouvernante Nanette bekommt sie Kniffe und Tricks gezeigt, wie man gewisse Verbote umgehen kann. Ich habe mit Johanna gelacht aber auch geweint und war auch an einigen Stellen sehr wütend. Gut gefallen haben mir auch Maximilian und Isabella. Isabella ist total in Hunde vernarrt und ihr Vater gestattet ihr auch, diverse Hunde im Haus zu beherbergen. Dadurch kommt es ab und an zu lustigen Szenen, die ich sehr genossen habe.

Dann ist da noch Alexander von Reuss, der beste Freund von Maximilian. Er ist von Anfang an in Johanna verliebt und leidet sehr, als sie sich einem anderen Mann zuwendet. Mir ist er sofort sympathisch und ich habe aufgeregt seinen Weg verfolgt. Und auch die anderen Nebencharaktere sind gut und facettenreich beschrieben.

 

Mir gefällt es sehr gut, dass dieser Regency-Roman bei uns in Deutschland spielt.

 

*Fazit*

"Eine fast perfekte Debütantin" ist ein wunderschöner Roman, der mich von erstem Wort gefesselt hat. Die Autorinnen haben es gut verstanden, mich in eine andere Zeit zu entführen. Ich habe meine Lesezeit sehr genossen und kann jedem, der die Regency-Epoche aufregend findet, dieses Buch empfehlen.

Von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die im Februar erscheinen soll.

 

Mein Dank geht an die Autorin, die mir das Taschenbuch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.


Sonntag, 25. April 2021

Rezension zu "Sternenblütenträume" von Ulrike Sosnitza

Zauberhafte Geschichte voller Liebe und Romantik aber auch mit einer gewissen Dramatik


Buchdetails

Ausgabe: Taschenbuch

Seitenzahl: 400 Seiten

Verlag: Heyne

Erscheinungsdatum:10.02.2020


★★★★★






*Klappentext (übernommen)*

Nur wenn Liebe im Vertrauen wurzelt, kann sie zum Himmel wachsen

Die Hochzeitsfotografin Nina braucht eine neue Wohnung und einen neuen Mann. In dieser Reihenfolge. Seit sie wieder Single ist, lebt sie notgedrungen bei ihren Eltern, und das hält sie einfach nicht aus. Da trifft sie auf einer sonnendurchfluteten Lichtung im Wald auf den Schulsozialarbeiter Felix, der so gerne Bäume umarmt. Sie verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Und er in sie. Alles ist perfekt. Sogar die riesige Narbe auf ihrem Bauch stört ihn nicht. Doch dann entdecken die beiden, welch schreckliches Geheimnis sie verbindet.

 

*Meine Meinung*

"Sternenblütenträume" von Ulrike Sosnitza ist ein wunderschöner Roman über Liebe und Vertrauen, Familie und Freundschaft. Der Schreibstil der Autorin ist zauberhaft und auch sehr emotional. So komme ich schnell in die Geschichte. Abwechselnd erzählen die Hauptcharaktere Nina und Felix das Geschehen aus ihrer Sicht. Das gefällt mir sehr gut, so weiß ich genau, was die beiden bewegt und ich kann mich gut in sie hineinversetzen.

Zu Beginn ist die Geschichte harmonisch und sie steuert auf ein Happy End, doch dann werden beide von der Vergangenheit eingeholt, es wird dramatisch und sehr emotional. Ulrike Sosnitza beschreibt die Geschehnisse und Emotionen sehr realistisch und die Geschichte der beiden berührt mich sehr.

 

Die Charaktere sind lebendig und facettenreich. Nina ist mir gleich sympathisch. Ich mag ihre hilfsbereite und fröhliche, die Liebe zur Fotografie verbindet uns zusätzlich. Ich bewundere sie für ihre Stärke, sich trotz eines schweren Schicksalsschlags nicht unterkriegen zu lassen. Auch Felix bewundere ich, seinen Mut und sein soziales Engagement. Ihn muss man einfach lieben.

Die Verbindung der beiden ist einfach magisch, mir gefällt die Entwicklung der beiden sehr gut.

 

Die Landschaftsbeschreibungen gefallen mir sehr, sie sind bildhaft und laden zum Träumen ein. Gerade die Waldlichtung, wo sich die beiden kennengelernt haben, ist einfach nur schön. Beim Lesen kann ich die Sonne spüren, die zwischen den Blättern durchdringt, spüre und rieche den leichten Wind, der zwischen den Bäumen herrscht und natürlich kann ich auch das Zwitschern der Vögel hören. Gerade solche Bücher lenken mich gut von meinem stressigen Alltag ab.

 

*Fazit*

Dieses Buch hat mir eine besonders schöne Lesezeit beschert und mich emotional sehr berührt. Ich habe mit den beiden Protagonisten gehofft aber auch gebangt. Hier geht es mit Mut und Schuld, Liebe und Vertrauen, Familie und Freundschaften.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

 

Meinem Dank gilt dem Bloggerportal und dem Heyne Verlag, die mir das Taschenbuch als Rezi-Exemplar zur Verfügung gestellt haben. Das hat keinen Einfluss auf meine Meinung.

Dienstag, 19. März 2019

Rezension zu "Orangenblütenjahr" von Ulrike Sosnitza


Mutmachender Roman, einfühlsam und sehr erfrischend

*Inhalt*
Was soll man machen, wenn das Leben wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Die 52jährige Nelly Leonhardt entschließt sich für einen Neuanfang in einer anderen Stadt. Nach dem Tod ihres Mannes muss Nelly erkennen, dass er schon jahrelang eine Geliebte hatte. Und was echt das Schlimmste ist, ihre beste Freundin ist diejenige. Nach einem Jahr Trauer hält es Nelly nicht mehr aus in dieser Kleinstadt weiterzuleben und dem vermeintlichen Gespött der Leute ausgesetzt zu sein. Sie verkauft alles und beginnt in München neu. Ihre beiden Kinder fällt es schwer, mit ihrer Mutter mitzuhalten. Wie bringt Nelly dies alles unter einem Hut, und dann sind da noch drei Männer, die sie umschwärmen…

Zitat aus dem Klappentext:
Manchmal hängen Ende und Anfang so nahe beieinander wie die Blüten und Früchte am Orangenbaum