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Sonntag, 7. Februar 2021

Rezension zu "Mord in Norden" von Susanne Ptak

Spannender und temporeicher Krimi aus Ostfriesland



Buchdetails:

Ausgabe: E-Book

Seitenanzahl: 152 Seiten

Verlag: Klarant Verlag

Erscheinungsdatum: 13.01.2021

Teil 12 der Reihe "Dr. Josefine Brenner ermittelt"


★★★★★



*Klappentext*

Ein grausiger Fund erschüttert die Mitarbeiter der Norddeicher Seehundstation. Im Aufzuchtbecken liegt die Leiche der Praktikantin Fenja Lammers. Einmal mehr mittendrin: Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand. Mit ihrer Freundin Theda besucht sie die Seehundstation und muss feststellen, dass Fenja zweifelsfrei ermordet wurde. Wer hatte ein Motiv, der jungen Frau, die erst seit wenigen Wochen in der Seehundstation arbeitete, so etwas anzutun? Fenja galt als freundlich, aber distanziert. Viel mehr als ein »Moin« kam ihr nicht über die Lippen. Ihre Verschlossenheit hatte jedoch einen traurigen Grund, denn vor kurzer Zeit verlor sie ihre Eltern durch einen Unfall. Gemeinsam mit den hiesigen Kriminalbeamten geht Josefine Brenner den Zusammenhängen auf die Spur. Fenjas mutmaßlicher Freund gerät sofort in den Fokus der Ermittlungen, doch ein zweiter Mord in Norden rückt die Geschehnisse in ein neues Licht...

 

*Meine Meinung*

"Mord in Norden" von Susanne Ptak ist bereits der 12. Teil der Reihe rund um die im Ruhestand lebende Rechtsmedizinerin Dr. Josefine Brenner. Ich liebe diese Reihe und wenn ich auch nicht alle gelesen habe, ist es leicht in die Geschichte zu kommen. Der Schreibstil von Susanne Ptak ist leicht und locker, spannend und fesselnd, man ist gleich mitten im Geschehen. Die Geschichte ist für mich nicht vorhersehbar und ich bin fieberhaft am rätseln, wer die junge Praktikantin umgebracht haben kann. Auch die beiden Hobby-Ermittler Josefine und Theda tappen lange im Dunkeln.

 

Die Charaktere sind facettenreich. Josefine ist klasse, ich mag die alte Dame einfach. Sie ist intelligent, kann Zusammenhänge schnell kombinieren und ist neugierig. Theda ist nicht immer ganz so mutig, aber sie vertraut ihrer Freundin. Aber auch die anderen Charaktere sind lebendig und bereichern die Geschichte.

Auch das Setting gefällt mir sehr gut, die Landschaftsbeschreibungen sind authentisch.

 

*Fazit*

Diesen Krimi kann ich jedem empfehlen, der spannende Geschichten aus Deutschland liebt. Temporeich und fesselnd erzählt die Autorin über einen zuerst undurchsichtigen Fall. Von mir gibt es 5 Sterne.



Freitag, 20. November 2020

Rezension zu "Wolfsmord" von Susanne Ptak

Ein gelungener Finalband der "Ostfriesische Spinngruppe ermittelt"-Reihe, spannend und fesselnd.


Buchdetails

Ausgabe: E-Book

Seitenzahl: 134 Seiten

Verlag: Klarant Verlag

Erscheinungsdatum: 13.10.2020

Teil 15 der Ostfriesische Spinngruppe ermittelt-Reihe


★★★★★


 

*Klappentext (übernommen)*

Schüsse in der Nacht lassen die erhitzte Lage in Ostfriesland vollends eskalieren. Denn nun liegen der Wolfsschützer Heiko Lorenzen und ein Wolf erschossen im Wald. Hat einer der hiesigen Jäger nach einem illegalen Abschuss des geschützten Tieres gleich den ungewollten Zeugen beseitigt? Oder handelt es sich bei dem Mörder um den Unbekannten, der Lorenzen kurz vorher auf einer öffentlichen Veranstaltung attackierte? Hitzig wurde am Abend das Pro und Kontra diskutiert: Während die Weidetierhalter Angst um ihre Schafe haben, gibt es auch leidenschaftliche Unterstützer des wieder nach Deutschland zurückgekehrten Raubtiers. Doch die Kommissare Werner Harms und Steffen Köster von der Kripo Leer nehmen auch das persönliche Umfeld des Opfers ins Visier. Schnell wird der Fall zu einer echten Zerreißprobe, denn obwohl auch ihre engsten Freunde von der Rückkehr der Wölfe betroffen sind, müssen die ostfriesischen Ermittler ihre Emotionen im Griff behalten …

 

*Meine Meinung*

"Wolfsmord" von Susanne Ptak ist der 15. Fall der ostfriesischen Spinngruppe aber auch der Letzte. Im Nachwort erklärt die Autorin, warum sie diese reihe einstellt, was für mich nachvollziehbar ist. Schließlich werden wir die Kommissare und deren Freunde weiterhin in der Reihe rund um Josephine Brenner wiedersehen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, er ist flüssig und fesselnd. Spannend berichtet Susanne Ptak über das heikle Thema der Wolfsansiedlungen in Deutschland. Es kommen sowohl die Gegner und deren Beweggründe wie auch die Befürworter und deren Gründe zu Wort.

Und die Spannung kommt natürlich hier nicht zu kurz. Die Autorin lässt uns an den Ermittlungen teilnehmen, die sich als sehr schwierig herausstellen, bis plötzlich eine Wendung folgt...

 

Die Charaktere sind lebendig, und wie immer gibt es gute und bösen Menschen mit all ihren Ecken und Kanten. Mir gefällt es auch sehr gut, wenn man auch den familiären Hintergrund der Charaktere kennenlernt. Die Mischung Krimi, Spannung und Privatleben der Charaktere ist gut gelungen.

 

Ein kleines Tränchen habe ich am Ende dann doch verdrückt. Aber es ist ja kein Abschied für immer.

 

*Fazit*

Ein gelungener Finalband der "Ostfriesische Spinngruppe ermittelt"-Reihe, spannend und fesselnd. Ein interessantes und aktuelles Thema, tolle Charaktere. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Donnerstag, 14. Mai 2020

Rezension zu "Tod eines Loverboys" von Susanne Ptak








Format: Ebook
Seitenzahl: 220 Seiten
Verlag: Klarant Verlag
Erscheinungstag: 07.05.2020
Genre: Kriminalroman







Spannender Krimi über ein verstörendes Thema

*Klappentext (übernommen)*
Die sechzehnjährige Leonie wird im ostfriesischen Leer tot aufgefunden. Wenig später liegt ihr vermeintlicher Freund Jannik ermordet in einem nicht weit entfernten Waldstück. Ist ein jugendliches Eifersuchtsdrama aus dem Ruder geraten? Kommissarin Insa Warnders ahnt zunächst nicht, welche Abgründe sich in diesem Fall auftun. Jannik Dreesen war ein Loverboy – ein Mann, der junge Mädchen emotional abhängig macht und sie zum Äußersten zwingt. Stecken verzweifelte Eltern hinter der Tat? Aber wieso musste dann auch Leonie sterben? Von einem weiteren jungen Mädchen fehlt jede Spur, genauso wie von dem Hauptverdächtigen. Plötzlich ermittelt Insas Tochter Lea ungefragt auf eigene Faust und begibt sich dabei in größte Gefahr …

*Meine Meinung*
"Tod eines Loverboys" von Susanne Ptak ist der zweite Band der Reihe um die alleinerziehende Kommissarin Insa Warnders. Für mich ist es der erste Teil und ich bin trotzdem wunderbar in die Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und flüssig zu lesen, mir gefällt er sehr gut. Die Thematik rund um ein Loverboy ist sehr gut beschrieben worden und hat mich ab und zu richtig wütend gemacht. Die Spannung ist von Anfang an da, sie steigert sich im Laufe des Buches.

Mit Insa Warnders hat Susanne Ptak eine sehr sympathische Ermittlerin erschaffen. Eine alleinerziehende Mutter, die mit beiden Beinen im Leben steht. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie auf einen Mehrgenerationenhof, worum ich sie sehr beneide. Ich hätte auch gerne meine Familie um mich herum. Die anderen Charaktere sind gut beschrieben, sei es die sympathischen wie das Team rund um Insa oder auch die unsympathischen ...

*Fazit*
Mit der neuen Ermittlerin Insa Warnders hat die Autorin mir eine spannende Lesezeit beschert. Man kann ihn auch einzeln lesen, aber mir gefällt es immer besser mit dem ersten Fall zu beginnen. Das werde ich auf jeden Fall noch nachholen. Von mir bekommt dieser Ostfriesland-Krimi eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Mord in Emden" von Susanne Ptak


Die ehemalige Rechtsmedizinerin Dr. Josefine Brenner ermittelt in diesem Fall innerhalb der eigenen Familie: Peter von Rauhenberg, ein millionenschwerer Unternehmer aus Emden, verschwindet spurlos.
Die pfiffige Seniorin im (Un-) Ruhestand ist das Aushängeschild der beliebten Ostfriesenkrimi-Reihe von Susanne Ptak. Dr. Josefine Brenner hat bei den Lesern längst Kultstatus erreicht. Im 7. Band der Erfolgsreihe entwickelt sich ihre Reise in die Seehafenstadt Emden zu einer tödlichen Ermittlungsangelegenheit.

Zum Inhalt von "Mord in Emden":
Mörderische Geschehnisse versetzen die ostfriesische Stadt Emden in Aufruhr. Alles beginnt mit dem Verschwinden des Unternehmers Peter von Rauhenberg. Kurz nachdem er ankündigt, die millionenschwere Im- und Exportfirma zu verkaufen, fehlt von ihm jede Spur. Sollte Peters Plan in letzter Minute gewaltsam verhindert werden? Und welche Rolle spielt seine attraktive, viel jüngere Frau Nele? Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, macht sich sofort auf nach Ostfriesland, denn sie kennt den Vermissten. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht sie der Sache gemeinsam mit der ostfriesischen Polizei auf den Grund. Schnell wird klar: Mit dem geplanten Verkauf des Unternehmens hat sich Peter nicht viele Freunde gemacht. Die Ereignisse überschlagen sich: ein schockierender Mord, und eine weitere Schlüsselfigur des Falles ist wie vom Erdboden verschluckt. Josefine ist dabei, düstere Familiengeheimnisse aufzudecken – und plötzlich selbst zur falschen Zeit am falschen Ort…


Dienstag, 13. Februar 2018

Rezension zu "Mord in Aurich" von Susanne Ptak



Spannender und fesselnder Krimi aus Ostfriesland

SPINNER



*Inhalt*
Ralf Toben besucht seinen dementen Vater in der exklusiven Seniorenresidenz "Heimathafen". IN einem lichten Moment meint sein Vater, dass sein Mitbewohner Konrad Uhlig nicht eines natürlichen Todes gestoben ist. Wahrheit oder Fantasie? Ralf bespricht dieses Gespräch Hendrik Toben, dem Leiter der Residenz und sein Cousin. Da die Umstände des Todes unklar sind, wird die Leiche in die Gerichtsmedizin überstellt.
Kurz Zeit später wird Claudia Behrends, eine Schwester aus der Residenz ermordet aufgefunden. Was ist da los? Die Kommissare Ralf Toben und Andreas Coordes bekommen aus den Bewohner und Mitarbeiter nicht die nötigen Informationen, also wird kurzerhand Dr. Josefine Brenner und ihre Freundin Theda Borchers in den "Heimathafen" einquartiert. Sie sollen undercover "ermitteln" und kommen einem grausamen Geheimnis auf die Spur…